Der erste Schritt ist geschafft! Du hast einen schönen Blog, auf den du richtig stolz bist. Dazu kann man dir nur gratulieren. Doch jetzt stellst du fest, dass dein Blog nur wenige Besucher hat. Manchem Blogger ist das egal. Doch viele wünschen sich, dass sich ihre Mühe lohnt und eine erfreuliche Anzahl von Interessierten den Blog besucht und liest. Wenn du zu diesen Bloggern gehörst, helfen dir unsere SEO Tipps. Vor allem, wer seinen Blog beruflich nutzt, um auf seine Leistungen und Produkte aufmerksam zu machen, ist darauf angewiesen, dass viele potenzielle Kunden die Beiträge finden.

Hier kommt Google ins Spiel – und zwar unter der sperrigen Bezeichnung Search Engine Optimization, kurz SEO. Gemeint ist die Suchmaschinenoptimierung deiner Seite, so dass sie bei der Google-Suche möglichst weit oben steht, also gut „rankt“. Mit den richtigen SEO Tipps gelingt dir das im Handumdrehen.

Weit vorn bei Google – so gelingt es

Mit SEO beschäftigen sich Scharen von Leuten, viele Agenturen bieten auf diesem Gebiet ihr Spezialwissen an. Die gute Nachricht: Auch mit wenigen Verbesserungen und den richtigen SEO-Tipps kannst du selber dafür sorgen, dass deine Seite im Ranking rasant nach oben steigt.

Wichtig zu wissen: Suchmaschinen wie Google durchkämmen permanent das Netz und sind bemüht, die Inhalte der jeweiligen Webseiten möglichst gut zu erfassen. Ziel ist es, dem Google-Nutzer das bestmögliche Ergebnis für seine Frage oder sein Problem zu bieten. Das heißt grundsätzlich: Wenn du eine Webseite mit guten und informativen Inhalten zu einem klar bestimmten Thema betreibst, hast du schon eine Menge richtig gemacht. Du solltest aber immer daran denken: Google ist kein Mensch, sondern ein programmierter Roboter, der bestimmte Kriterien abarbeiten. Du musst der Suchmaschine also dabei helfen, deine guten Inhalte auch erkennen zu können. Und das geht so:

Hier kommen die zehn Top-Tipps für SEO-Einsteiger

  • Google liebt gute Texte

Google honoriert gut geschriebene Texte. Sie müssen abwechslungsreich in der Wortwahl und der grammatischen Struktur sein und eine gewisse Länge haben. Die Sätze für sich sollten nicht zu lang und verschachtelt konstruiert sein. Ganz wichtig sind Absätze und Zwischenüberschriften – das gibt dem Leser Orientierung und erleichtert Google die thematische Einordnung.

  • Fotos und Videos bringen Extrapunkte

Wir leben in einer Mulitmedia-Welt. Nutzer lieben eine schöne und bereichernde Optik, deshalb gibt es dafür auch von Google Pluspunkte. Es muss nicht alles gleich perfekt sein. Doch überlegt einmal, ob ihr in eure Blogposts eine Infografik (z.B. erstellt mit Canva) oder ein Video einbauen könnt. Wer keine eigenen passenden Bilder hat, findet viele kostenlose Fotos z.B. bei Pixabay.

  • Gutes Ranking: ein Blog, der Spaß macht

Wenn sich die Besucher auf deinem Blog wohlfühlen, das heißt dort lange verweilen, um zu lesen oder sich zu informieren, freut das auch Google. Eine lange Verweildauer auf deiner Seite bringt ein verbessertes Ranking. Du hast es selber in der Hand. Wenn die Inhalte auf deinem Blog wertvoll sind und die grafische und optische Aufmachung Spaß macht, werden deine Leser lange bei dir bleiben.

  • Fit für Tablet und Smartphone

Dein Blog muss gleichermaßen auf dem Desktop, dem Tablet und dem Handy laufen. Früher erforderte das viel extra Aufwand, heute geht das häufig automatisiert. Ein Großteil der Blogbesucher, so weiß man, schaut mobil vorbei und will dann nicht von einer schlechten Darstellung enttäuscht werden. Google berücksichtigt das in der Bewertung und belohnt die Mobilfreundlichkeit deiner Seite mit einem verbesserten Ranking.

  • Kreativ auf Keyword-Suche

Google möchte deine Seite einordnen und versucht, das zentrale Thema herauszufinden. Das erleichterst du der Suchmaschine, wenn du für jede einzelne Seite und für jeden Blogpost ein Keyword festlegst – wobei das Keyword aus eine Kombination von mehreren Wörtern bestehen sollte. Wie gehst du vor? Benenne zunächst einmal für dich, was dein Betrag inhaltlich liefert (z.B. Tipps zum Beschneiden von Rosen). Dann überlege, welche Suchwörter jemand in die Suchmaske bei Google eingibt, der nach Tipps zum Beschneiden von Rosen sucht. Teste das bei Google aus. Mögliche Keyword-Gruppen wären etwa „Wie beschneidet man Rosen“, „Rosen richtig schneiden“, „Wann Rosen schneiden“.

Google hilft dir bei der Keyword-Suche. Scroll ans Ende der Seite, dort nennt Google ähnliche Suchanfragen.

Um die besten Keywords zu  finden, kannst du spezielle Tools nutzen wie https://search.google.com/search-console, https://ads.google.com/intl/de_de/home/tools/Keyword-planner/, https://neilpatel.com/de/ubersuggest/ oder https://www.sistrix.de. Manche Tools sind kostenpflichtig, bieten aber eine kostenlose Testphase. (In Kürze gibt es bei Blog-to-go einen Spezialbeitrag zu Keywords).

  • Keywords: Hier sind sie richtig

Du hast dich für ein Keyword entschieden? Sehr gut, nun geht es darum, das Keyword in deinen Blogpost und auf deine Seite einzubauen. Dafür gibt es bestimmte Regeln. Nur wenn du diese beachtest, wird Google dein gewünschtes Keywort auch erkennen. Hier kommen die wichtigsten SEO Tipps für den Einbau der Keywords

  • Baue das Keywort in der H1-Überschrift ein (Achtung: Jede Seite soll nur eine H1-Überschrift haben)
  • Nutze das Keywort in einer H2 Zwischenüberschrift
  • Nenne das Keyword im Einleitungstext
  • Das Keywort sollte in der URL auftauchen
  • Im Titel und in der Beschreibung muss das Keywort zu finden sein
  • Verwende das Keywort im Dateinamen des Bildes
  • Benutze das Keywort in der Alt-Beschreibung des Bildes

EXTRA-TIPP: Nutze für deine WordPress-Seite das SEO Plugin Yoast. Yoast ist super hilfreich und leitet dich durch den SEO-Dschungel. Eine Ampel schaltet auf Rot, Gelb oder Grün und zeigt dir so, ob du die einzelnen Schritte zur Optimierung erfolgreich erledigt hast. Für SEO-Einsteiger ist dieses Plugin perfekt.

  • Verlinkung wird belohnt

Wenn es Verlinkungen auf deine Seite gibt – oder du auf andere Seiten verlinkst –, wird Google hellhörig und hält deinen Blog für relevant. Das kannst du nutzen. So kannst du etwa Kooperationen eingehen oder zum Beispiel Gastposts auf anderen Blogs oder Webseiten, die zu einem ähnlichen Thema wie du unterwegs sind, veröffentlichen. Auch interne Links innerhalb deiner Webseite belohnt Google mit verbessertem Ranking.

  • Viel hilft viel

„Schweigen ist Gold“ heißt es – doch Google sieht das anders. Du solltest deine Themen möglichst ausführlich behandeln. Versuche alle relevanten Fragen zu beantworten und achte vor allem bei längeren Beiträgen auf eine gute Gliederung. Sinnvoll ist auch ein kleines Inhaltsverzeichnis am Anfang des Posts. Ansonsten verwende Zwischenüberschriften Aufzählung und Bilder, um den Beitrag aufzulockern und den Leser zu erfreuen.

  • Bleib am Ball

Du musst wahrlich nicht täglich bloggen, doch du solltest du am Ball bleiben. Deine Leser und Leserinnen freuen sich sicher schon auf einen nächsten Post. So erweiterst du auch die Anzahl deiner Beträge, die wiederum neue Besucher auf deine Seite ziehen – vorausgesetzt du hast sie für die Suchmaschinen optimiert.

  • Facebook & Co.

Deine Präsenz im Internet versteht sich als Netzwerk. Du kannst deinem Blog einen ordentlichen Schub geben, wenn du begleitend in den sozialen Netzwerken unterwegs bist. So kannst du zum Beispiel auf Facebook kundtun, dass es einen neuen spannenden Post auf deinem Blog gibt – quasi ein Empfehlung von dir selbst. Du kannst auch in Facebook-Gruppen zu deinem Nischenthema aktiv werden und so andere auf deinen Blog aufmerksam machen. Je nach Thema können auch Instagram und Pinterest interessant sein.

.

Du bist bereit für deinen Erfolgsblog, weißt aber noch nicht genau, wie du das Projekt angehen sollst? Komm in unseren Kurs “Blog selber erstellen” und wir helfen dir weiter! Hier gibt es weitere Informationen.